Im Zeichen des Regenbogens – identities 2017

Ab dem 8. Juni leuchten das Gartenbaukino, das Metro Kino und das Filmcasino wieder in Regenbogenfarben auf: das Queer Film Festival "identities" ist zurück.

Obgleich es sich bei identities nach der Viennale um das zweitgrößte internationale Filmfestival in Wien handelt, ist es dennoch weit abseits des Mainstream angesiedelt. In der Tat erscheint es nahezu unmöglich, besagtes Queer Film Festival in eine Schublade zu stecken und ihm dadurch auch gerecht zu werden. Sucht man dennoch nach einem Begriff, um identities zu beschreiben, so ist "Vielfalt" wohl noch am trefflichsten.
Bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Filmfestival werden nämlich unterschiedlichste Produktionen des queer cinema aus aller Welt präsentiert. Auch dieses Jahr sind es rund 90 Filme, die ihren Weg auf die Leinwände dreier namhafter Wiener Kinos finden - und hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Seien es nun Arthouse-Filme oder Dokumentationen, Animationsfilme oder Klassiker, Low-Budget-Movies oder große Namen, welche einem durch diverse Preisverleihungen bekannt sind: die Palette an verschiedenen Filmen und Filmgenres ist enorm.
Globale Identitätsvielfalt zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm, doch mit den diesjährigen Schwerpunkten "Feminismus" und "Zivilgesellschaft" schwingt, in jedem Film auf seine eigene Art und Weise, auch ein Unterton der Gesellschaftskritik mit. Auf diese Weise soll das Publikum zum Nachdenken bewegt und zugleich wachgerüttelt werden, um infolgedessen Diversität zu feiern und nicht allein schon beim Gedanken daran den Teufel an die Wand zu malen.
Was genau identities heuer zu bieten hat? Man sei gespannt, und lasse sich auf elf Tage ganz im Zeichen des queer cinema ein. Ein Muss für alle Cinephilen!

Das Filmprogramm sowie Informationen zum Kartenverkauf finden Sie hier: http://www.identities.at/